Was tun, wenn....

Es gibt viele Stationen im Leben, bei denen wir als Kirche Sie begleiten.
Oft fehlen Ihnen vielleicht Informationen was zu tun ist oder Sie sind unsicher, wann Sie was erledigen sollten. Die folgende Übersicht soll Ihnen hierbei behilflich sein:

Geburt/Taufe

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt Ihres Kindes!
Wenn Sie ihr Kind taufen lassen möchten, kommen Sie bitte zur Terminabsprache im Pfarrbüro vorbei. Bringen Sie dazu das Familienstammbuch bzw. die Geburtsurkunde mit, damit die genauen Daten aufgenommen werden können.

Die Taufen finden in der Regel an den angesetzten Taufsonntagen um 14:30 Uhr statt.
Vor der Taufe findet ein Taufgespräch mit dem Pfarrer statt, zu dem auch die Paten eingeladen sind. Bei der Auswahl der Paten beachten Sie bitte, dass die Paten römisch-katholisch und gefirmt sein müssen und nicht aus der Kirche ausgetreten sein dürfen, da sie bei der Taufe versprechen, bei der christlichen Erziehung des Kindes zu helfen.
 


Sollten Sie sich als Erwachsener für die Taufe interessieren, vereinbaren Sie einen gerne einen Gesprächstermin mit dem Pfarrer über die weitere Vorgehensweise.
 


Erstkommunion

In unserer Pfarrgemeinde werden die Kinder des dritten Schuljahres jeweils im Herbst zur Kommunionvorbereitung eingeladen.
Die Spendung der Erstkommunion ist immer am traditionellen „Weißen Sonntag“, also dem ersten Sonntag nach Ostern.
An einem ersten Elternabend werden die Termine besprochen, die im Rahmen der Vorbereitung anstehen und Katechet/-innen für die Vorbereitungsgruppen gesucht.
Sollte Ihr Kind im dritten Schuljahr sein, aber keine Einladung zur Kommunionvorbereitung erhalten haben, wenden Sie sich bitte ans Pfarrbüro.

Firmung

Das Sakrament der Firmung wird in unserem Pastoralen Raum in der Regel alle 2 Jahre gespendet.
Dazu werden die Jugendlichen des neunten Schuljahres schriftlich eingeladen. Weitere Informationen erhalten Sie über das Pfarrbüro.

Sollten Sie als Erwachsener noch nicht gefirmt sein, möchten aber gern gefirmt werden, wenden Sie sich bitte an das Pfarrbüro.

Ehe/Heirat

Zunächst einmal Herzlichen Glückwunsch zum Entschluss für ein gemeinsames Leben!
Für den Empfang des Ehesakramentes vereinbaren Sie bitte einen Termin mit dem Pfarramt. Rechtzeitig vor der Hochzeit findet ein Traugespräch und das sogenannte "Brautexamen" statt, bei dem u.a. die kirchenrechtlichen Belange geklärt werden.
Bitte melden Sie sich rechtzeitig! Häufig gibt es Sondersituationen, deren Klärung einige Zeit in Anspruch nimmt. [Wenn z. B. ein Ehepartner nicht der katholischen Kirche bzw. einer christlichen Religionsgemeinschaft angehört...]
Vor der kirchlichen Trauung muss das Paar standesamtlich verheiratet sein. Deswegen sollten Sie alle diese Wege rechtzeitig planen.
Wenden Sie sich bitte an das Pfarrbüro in -

Wir werden mit Ihnen den Termin der kirchlichen Hochzeit abstimmen - einen Termin für das Brautgespräch festlegen.
Sie brauchen dazu u.a. Neue Tauf-Bescheinigungen beider Brautleute. Familienstammbuch mit der Ehe-Urkunde.


Versöhnung/Beichte

In der Beichte haben wir Menschen die Möglichkeit unser Leben vor Gott mit dem Priester anzuschauen: Gutes wird mir deutlicher und Schlechtes kann aufgedeckt werden. Im Auftrag Gottes wird mir nach Reue und Bekenntnis meiner Schuld die Vergebung Gottes in der Lossprechung durch den Priester zugesprochen. Dabei gibt es zweierlei Formen:
  • die traditionelle Ohrenbeichte im Beichtstuhl, bei der die Anonymität des Beichtenden gewährleistet ist,
  • und das Beichtgespräch, in der Priester und Versöhnung suchender Mensch miteinander von Angesicht zu Angesicht Lebensschau halten.

In unserem Pastoralen Raum gibt es mehrmals im Jahr, meist vor Weihnachten und Ostern Bußgottesdienste, als gemeinsame Besinnung. Ebenso gibt es vor den kirchlichen Hochfesten die Möglichkeit zur Ohrenbeichte. Natürlich besteht immer die Gelegenheit nach Absprache zum persönlichen Beichtgespräch.

Hausbesuch

Im Rahmen der Möglichkeiten besuchen die MitarbeiterInnen der Pfarrei Sie auch zu Hause. Bitte, teilen Sie uns Ihren Wunsch und einen Termin-Vorschlag mit!

Wohnungssegnung

Manche wünschen sich, dass ihr Einzug in eine neue Wohnung / ein neues Haus auch ausdrücklich unter Gottes Segen stehen soll. Wenn Sie Ihren Einzug auch mit einer kleinen gottesdienstlichen Feier gestalten wollen, teilen Sie uns das doch bitte mit!
Wenden Sie sich bitte an das Pfarrbüro.

Wir werden mit Ihnen einen gemeinsamen Termin verabreden.
Zur Vorbereitung könnten Sie überlegen, ob es z. B. einen besonderen Anlass für einen Besuch gibt.

Krankheit

Die Kranken, die nicht das Haus verlassen können, werden von Mitgliedern unseres PGR-Ausschusses Caritas für Senioren, Kranke und Behinderte besucht. Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie von Kranken wissen!

Von Langzeitkranken, die zu Hause gepflegt werden, erfahren wir in der Regel nur, wenn Angehörige uns darüber informieren.
Gerne kommen wir zu einem Besuch und bringen auch regelmäßig die Krankenkommunion.

Als Sakrament der Stärkung gibt es die Krankensalbung; sie wurde früher leider als "letzte Ölung" bezeichnet und damit zu einem Signal des nahen Endes - das ist sie aber eigentlich gerade nicht.
Die Krankensalbung kann mehrfach empfangen werden; bei jeder ernsthaften Erkrankung ist es sinnvoll, um die Krankensalbung zu bitten, wenn die oder der Kranke das möchte.

Die sogenannten "Sterbesakramente" sind eigentlich das Bußsakrament (Beichte) und die Eucharistie: In einer Beichte kann die/der Sterbende noch einmal dankbar auf das Leben zurückschauen und Gottes Vergebung ausdrücklich empfangen. Das Abendmahl kann zur Wegzehrung für den letzten Weg des Lebens werden. Für beide Sakramente ist es wichtig, dass die/der Kranke bei Bewusstsein ist - verständigen Sie uns also bitte rechtzeitig!

Wenden Sie sich bitte an das Pfarrbüro - wenn nicht besetzt in eiligen Fällen an eine Nachbarpfarrei...

Sterbefall/Tod

Wenn in der Familie ein Mitglied plötzlich stirbt, herrscht oft große Ratlosigkeit, was nun zu tun ist. Da ist es gut, wenn man mit jemand über die Situation sprechen kann. Die Seelsorger unserer Gemeinden sind zu solchen Gesprächen gerne bereit.

Bei einem Sterbefall zu Hause ist es sinnvoll, einen der pastoralen Mitarbeiter zu rufen, damit er mit den Angehörigen für den Toten ein Gebet spricht und ein Wort des Trostes sagen kann.
Die Formalitäten für Beerdigung und Sterbeamt regelt man am besten zuerst mit einem Bestattungsinstitut, das sich dann mit der Zivil-Gemeinde und dem Pfarrbüro wegen der Termine in Verbindung setzt. Das Pfarramt kann nur in Abstimmung mit der örtlichen Gemeindeverwaltung Termine festsetzen. Nach der Terminabsprache wendet sich der pastorale Mitarbeiter, der die Beerdigung hält, an die Familienangehörigen, um einen Hausbesuch zu vereinbaren, bei dem die Einzelheiten der Beerdigung und die Gestaltung des Sterbeamtes besprochen werden. Da der pastorale Mitarbeiter nicht alle Gemeindemitglieder persönlich kennt, ist das Gespräch über den Verstorbenen, sein Leben, seine Krankheit und sein Sterben, wichtig, um die richtigen Worte bei der Trauerfeier zu finden.

Jeder Sterbefall, der in den Familien Schmerz und Trauer verursacht, berührt auch uns, die ganze Gemeinde. Wir fühlen mit Ihnen und tragen Ihre Trauer mit.
Im 4-Wochenamt, im 1. Jahrgedächtnis und den sonstigen Totengedenken halten wir die Erinnerung an unsere Verstorbenen lebendig und bitten Gott um ihre Vollendung.

Kircheneintritt

Sie sind – aus welchem Grund auch immer – aus der Kirche ausgetreten und möchten wieder eintreten? Herzlich willkommen!

Der Wieder-Eintritt in die Kirchengemeinschaft wird ein wenig aufwändiger sein als Ihr Austritt - aber wir werden alles tun, ihn zu erleichtern.
Wenden Sie sich bitte zunächst an das Pfarrbüro.

Wir werden mit Ihnen klären, wie Sie Ihren persönlichen Weg zum Wieder-Eintritt gestalten wollen und wie das gehen kann.
Sie brauchen dazu eine Urkunde über Ihre Taufe.
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